Home | AGB | Impressum | Sitemap | KIT
Katrin Klink
Ansprechpartnerin
Katrin Klink, M.A.

Tel.: (0721) 608-48454
Fax: (0721) 608-43970

E-mail: Katrin KlinkIat5∂kit edu

Ansprechpartnerin

Anja Christ-Wetzel

Tel.: (0721) 608-43839

E-mail: Anja Christ-WetzelHbh6∂kit edu

Gendersensibilisierung am KIT
Internet_Gendersensibilitaet_am_KIT.

Gendersensibilisierung am KIT

Leitlinien für eine gendergerechte Bildsprache
Leitlinien_fuer_eine_gendergerechte_Bildsprache

Leitlinien für eine gendergerechte Bildsprache

Gender Kompetenz durch Gendersensibilisierung

„Geschlechterstereotype beeinflussen […] nicht nur die Wahrnehmung, Beurteilung und Bewertung anderer Menschen, sondern nehmen auch Einfluss auf Form und Verlauf zwischenmenschlicher Interaktionen.“[1]

 

Im Hinblick auf allgemeine Stereotypen, gelten Männer als durchsetzungsstark, entscheidungsfreudig, selbstbewusst und können sich gut verkaufen. Frauen seien empathisch, sozialkompetent, integrierend und sachorientiert.[2]  Die Überzeugung, dass bestimmte Eigenschaften charakteristisch für Personengruppe sind, kann begründet oder unbegründet sein. Zu beachten gilt es, dass geschlechtsspezifische Kompetenzen stets das Ergebnis von Sozialisation, persönlicher Erfahrung und gesellschaftlichen Rollenbildern sind. Sie sind Ausdruck von Lebensbedingungen, die Männer und Frauen sowie ihrer gemeinsamen Interaktion prägen und ihre Einstellungen und Handlungsweisen beeinflussen.

 

Mit dem Fokus auf Gendersensibilität, also der systematischen Wahrnehmung, Reflexion und Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenshintergründe von Männern und Frauen, unterstreicht das KIT das Potential der Diversität beider Geschlechter. Das KIT fördert das Verständnis für genderspezifische Unterschiede und die Akzeptanz, Chancengleichheit als eine Querschnittsaufgabe zu verstehen. Damit wird die grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung von Chancengleichheit geschaffen.

 

Gendersensibilisierung für Führungskräfte

Durch ihre zentrale Rolle sind die Führungskräfte am KIT Vorbilder und setzen somit einen entscheidenden Impuls zur Chancengleichheit von Männern und Frauen. Sie sind aufgefordert, gendersensibel zu agieren, ihre Mitarbeiter/innen nicht nach Rollenbildern und Stereotypen zu betrachten, sondern individuell zu fördern, wenn möglich unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation. Die Führungskräfte schaffen in ihren Bereichen ein Klima konstruktiver Zusammenarbeit mit Wertschätzung beider Geschlechter ohne direkte oder latente Diskriminierungen bzw. Benachteiligungen. Bei ihrer Kommunikation achten sie darauf, dass beide Geschlechter gleichwertig berücksichtigt werden.

 

Weiterbildung Gendersensibilisierung

Um die individuelle Handlungskompetenz der Mitarbeiter/innen zu erweitern, werden themenbezogen Genderaspekte in die Weiterbildungsangebote der Personalentwicklung des KIT integriert. Sie ordnen sich dabei der Thematik unter, bleiben aber während der gesamten Veranstaltung kontinuierlich präsent. Die gemeinsame Kommunikation und Diskussion beider Geschlechter fördern genderübergreifende Lösungen und gleichzeitig ein besseres Verständnis des anderen Geschlechts.

 

Workshop Gendersensibilisierung

Die Personalentwicklung bietet zusätzlich zu den integrativen Veranstaltungen - insbesondere den koordinierten Forschungsprogrammen - einen eigenen themenspezifischen Workshop zu Gendersensibilisierung an.

Ziel des Workshops:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen unterschiedliche Modelle, die zur Reflektion der Handlungskompetenz im Hinblick auf die Erfordernisse im jeweiligen beruflichen Kontext hinzugezogen werden können. Dadurch werden auch die individuellen Kompetenzen erweitert.

Inhalt:

Der Erwerb bzw. der Ausbau von Genderkompetenz umfasst folgende drei Ebenen:

  • Auseinandersetzung mit Geschlechterstereotypen
  • Wissens-/ Faktenvermittlung: Geschlechterverteilung in der Wissenschaft, Strategien und Umsetzung von Chancengleichheit
  • Erarbeitung der Strategien zur Umsetzung der (eigenen) Chancengleichheit

 

[1]Zemore u.a. (2000): Geschlechterstereotype: Von Rollen, Identitäten und Vorurteilen. In: Eckes, T./ Trautner, H.M. (2010): The Developmental Social Psychology of Gender. Mahwah, NJ: Erlbaum, S.207-241.

 

[2]Kaiser, S., Hochfeld, K., Gertje, E., Schraudner, M. (2012): Unternehmenskulturen verändern-Karrierebrüche vermeiden, Fraunhofer Verlag.