ExU-Vorhaben ,,Gender Equity 1"

Die Förderung von Chancengleichheit wird am KIT als essentiell angesehen. So definiert die Dachstrategie diese als herausragendes Ziel und sieht es als „die Aufgabe aller Führungskräfte [an], in ihrem Bereich die entsprechende Kultur zu entwickeln bzw. zu stärken.“ (KIT 2025, S. 31)

Der Erfolg von Chancengleichheitsmaßnahmen hängt darüber hinaus in hohem Maße vom Commitment aller KIT-Angehörigen ab!

Das KIT hat daher im Rahmen seiner Exzellenzstrategie das Vorhaben „Gender Equity 1“ ins Leben gerufen. Dieses verfolgt die folgenden zukunftsweisenden Ziele:

  • einen vom Präsidium und den Bereichsleitungen initiierten Prozess des Kulturwandels und der Visionsentwicklung mit Blick auf das Thema Chancengleichheit
  • die Ermöglichung fachspezifischer Chancengleichheitsansätze in den Bereichen, KIT-Fakultäten sowie Administration, Infrastruktur und Technik
  • eine intensive KIT-weite Auseinandersetzung mit dem und Reflexion über das Thema „Diversity und Chancengleichheit“ als integraler Bestandteil der KIT-Kultur

Die in dieser Zielsetzung deutlich werdende Sichtweise des KIT auf Chancengleichheit als Management-Thema (Top down-Aufgabe) wie auch als Ergebnis eines partizipativen Prozesses unter Einbezug aller KIT-Angehörigen (Bottom up-Aufgabe) spiegelt sich in den unterschiedlichen im Rahmen von Gender Equity 1 genutzten Formaten wider:

FernbrillePexels | Skitterphoto
KULTUR- UND VISIONSWORKSHOP

In einem Kultur- und Visionsworkshop erarbeiteten die Präsidiumsangehörigen und die Bereichsleitungen eine Gesamtstrategie zur Stärkung der (Wertschätzung für) Chancengleichheit am KIT.

DenkwerkstättenPexels | fauxels
DENKWERKSTÄTTEN

In so genannten Denkwerkstätten für die fünf wissenschaftlichen Bereiche sowie den Bereich Administration, Infrastruktur und Technik entwickelten je bis zu 30 Personen Ideen für Chancengleichheitsmaßnahmen, die die spezifische Situation des jeweiligen Bereichs und/oder seiner Fächer adressieren. Die Gesamtausrichtung des KIT mit Blick auf Chancengleichheit wird dabei stets mitgedacht. Im Anschluss an die Workshops konnten bei PEBA-DiMa Anträge auf eine finanzielle Förderung der geplanten Aktivitäten in Höhe von (im Jahr 2021) bis zu 75.000€/Antrag gestellt werden.

ZielscheibePexels | Engin Akyurt
METAFORUM

Die erfolgreichen Antragstellerinnen und Antragsteller werden sich zur Mitte der Laufzeit ihrer Aktivität im Rahmen eines so genannten Metaforums mit den anderen Aktivitäten-Verantwortlichen und weiteren Beteiligten zur Reflexion ihrer Projekte und zum Austausch von best practices zusammenfinden.

Das Vorhaben Gender Equity 1 hat eine Laufzeit von 2019-2027. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Aktuell (mit Beginn im Sommer/Herbst 2021) werden die folgenden Aktivitäten für die Laufzeit von maximal zwei Jahren aus Gender Equity 1-Mitteln gefördert:

Ansprechpartnerin

Bild von Katrin Klink
M.A. Katrin Klink
Leitung Abteilung Wissenschaftler/innen; Leitung Stabsstelle Diversity

(0721) 608-48454katrin klink does-not-exist.kit edu