Personalentwicklung und Berufliche Ausbildung

Gender Monitoring am KIT

Zweck des Gender Monitoring am KIT ist es, ein Berichts- und Steuerungsinstrument für die Verwirklichung der Chancengleichheitsziele zu etablieren, welches

  • Planung und Erfolgskontrolle der Chancengleichheitsziele systematisch verfolgt,
  • Umsetzung von Chancengleichheitsmaßnahmen fokussiert,
  • Verbindlichkeit erzeugt,
  • durch Stellungnahmen der Bereichsleitungen zur bereichsspezifischen Chancengleichheitssituationen eine systematische Verknüpfung von zentralen und dezentralen Aspekten ermöglicht.

Gender Monitoring versteht sich dabei als Serviceangebot für die Leitung des KIT sowie für wissenschaftliche und wissenschaftsunterstützende Einrichtungen.

Der Gender-Monitoring-Bericht wird jährlich von der Dienstleistungseinheit "Personalentwicklung und Berufliche Ausbildung" (PEBA) erstellt (erstmalig in 2015) und dem Präsidium des KIT, dem KIT-Senat sowie dem Aufsichtsrat zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Daten 2018: Das Wichtigste in Kürze

Gender Monitoring Leaky Pipeline 2018
Leaky Pipeline
Gender Monitoring Gender Monitoring: Leitung und Gremien
Organisation: Leitung und Gremien
Gender Monitoring Gender Monitoring: Personal
Personal

Leaky Pipeline

Die Leaky Pipeline zeigt das Geschlechterverhältnis auf den einzelnen Qualifikationsstufen. Der Frauenanteil vom Eintritt ins Studium bis zur Stufe Promovierende liegt bei 27-29%. Dieses Geschlechterverhältnis ist nun seit Jahren stabil. Bei dem Übergang von den Doktorandinnen zu Postdoktorandinnen lässt sich ein Zuwachs um fast 5 Prozentpunkte vermerken. Der Frauenanteil bei Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren ist fast um 1 Prozentpunkt höher als bei den Postdoktorandinnen und Postdoktoranden. Ab der akademischen Stufe Juniorprofessur öffnet sich jedoch die Schere besonders deutlich. Mit 14,0% sind Professorinnen am KIT stark untervertreten.

 

Organisation

Am KIT sind die Frauen in Gremien und in den Leitungspositionen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Im KIT-Senat sind 15,6 % der Mitglieder Frauen. Wie bereits in den Vorjahren gab es keine KIT-Dekanin. Der Aufsichtsrat des KIT besteht aus sechs Frauen und fünf Männern, der Frauenanteil beträgt 54,4 %. Bei den Leitungen der Dienstleistungseinheiten liegt der Frauenanteil bei 45,5 %.

 

Personal

Die Frauenanteile des Personals des KIT reichen von 14,0% bei den Professuren bis zu 52,0% beim administrativen und technischen Personal.

Ansprechpartnerin

Photo, Nathalie Lenges
M.A. Nathalie Lenges
Referentin für Diversity, Ausbau von Lehrkompetenz

(0721) 608-45143nathalie lengesKni8∂kit edu